Wohngesundes Bauen liegt im Trend

Forschungsprojekt „Holzbau für gesündere Gebäude“

Der Holzbau eignet sich hervorragend für die Schaffung von neuem Wohnraum. Aufstockungen, Anbauten, Dachgeschossausbauten und selbstverständlich Neubauten in Holzbauweise bilden die optimale Grundlage für eine wohngesunde Lebens- und Arbeitsatmosphäre. Aufgrund der hohen Relevanz des Themas Holzbau setzen das Sentinel Haus Institut und der TÜV Rheinland aktuell ein gemeinsames Forschungsprojekt um, das sich an den Kriterien des Umweltbundesamts orientiert. Das Projekt „Holzbau für gesündere Gebäude“ soll neue Erkenntnisse liefern, auf deren Basis bundesweit Referenzobjekte entstehen.

Roto war Hauptinitiator und Ideengeber für das Konzept „Holzbau für gesündere Gebäude“. „In dem Forschungsprojekt sehen wir einen großen Mehrwert für die Branche und für unsere Kunden – daher haben wir uns als einer der Initiatoren von Beginn an engagiert“, erläutert Michael Marien, Roto Geschäftsleiter Deutschland. „Die Nähe zum Kunden ist für uns unverzichtbare, gelebte Realität. Seine Bedürfnisse zu verstehen und konsequent danach zu handeln, ist unser Ansporn.“ Darum ist Roto auch langjähriger Partner der führenden Holzbauverbände in Deutschland. „Als Hersteller hochwertiger Wohndachfenster in Premiumqualität lassen wir unsere Produkte regelmäßig von unabhängigen Institutionen überprüfen. So können wir sie stets weiter optimieren und stellen sicher, dass beispielsweise unsere Dachflächenfenster nachweislich wohngesund sind“, so Michael Marien weiter. „Damit liegen wir voll im Trend: Schadstofffreies, gesundes und nachhaltiges Bauen und Wohnen ist eines der großen Themen der Zukunft.“

Zertifikat und Bauverzeichnis für gesündere Gebäude
Die Forschungsergebnisse werden schließlich in Referenzobjekten in die Praxis umgesetzt, bei denen die geprüften Holzbausysteme zum Einsatz kommen. Das gesundheitliche Qualitätsmanagement liegt in den Händen des Sentinel Haus Instituts, die Raumluftmessungen in den Wohnräumen sowie die Bewertung der Messergebnisse übernimmt der TÜV Rheinland. Abschließend erhalten die Gebäude ein Zertifikat als gemeinsame Prüfbescheinigung für gesündere Gebäude.

Parallel zu den Arbeiten in den Prüfkammern und auf der Baustelle werden Ausschreibungsempfehlungen für Architekten sowie Generalübernehmer erarbeitet. Alle am Holzbau Beteiligten erhalten zudem detaillierte Produktempfehlungen in der Datenbank „Bauverzeichnis Gesündere Gebäude“, in der das Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland gesundheitlich geprüfte Bauprodukte gelistet haben.

Begleitende Öffentlichkeitsarbeit
Unterstützt wird das Forschungsprojekt von einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit. Beginnend mit der Messe BAU 2017 werden die Ergebnisse auf Fachtagungen präsentiert, zudem sollen diverse Veranstaltungen die gewonnenen Erkenntnisse an die Fachöffentlichkeit und die Presse übermitteln. In Kooperation mit interessierten Projektbeteiligten ist zudem eine Publikation geplant, in der alle relevanten Projektthemen zur Geltung kommen. Optional sind Besuchsreihen mit Fachpartnern, Planern und Investoren in den Referenzimmobilien vorgesehen. Auch die Übergabe des Zertifikats an die Bauherren beziehungsweise Holzbauunternehmen gehört zu den Kommunikationsmaßnahmen.

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