OBJEKT - Mit Maßrenovierungsfenstern zur effizienten Modernisierung

Seit 2014 läuft in Lüneburg ein Modernisierungsprojekt, das ein hohes Maß an Lösungsorientierung, enge Abstimmung und viel Engagement erfordert: Dort werden bis voraussichtlich 2020 insgesamt 420 Dachflächenfenster des „Behördenzentrums Auf der Hude“ erneuert. Möglich wurde die Modernisierung in dieser Form und Dimension erst durch ein intelligentes Konzept von Roto.

 

Das Lüneburger „Behördenzentrum Auf der Hude“ ist Sitz verschiedener Institutionen, beispielsweise der Polizeidirektion Lüneburg und der Niedersächsischen Landesschulbehörde. Die Dachflächenfenster sind in die hinterlüftete, 75 Grad geneigte Aluminiumverkleidung in den Mansardabschnitten des Dachs integriert.

 

Nach über 30 Jahren waren die ursprünglichen Dachfenster aus Holz sanierungsbedürftig. Die Herausforderung bestand darin, im Zuge der notwendigen Fenstersanierung nicht in die bestehende Dacheindeckung einzugreifen. Roto empfahl, Designo R6 Maßrenovierungsfenster mit Kunststoffrahmen einzusetzen und entwickelte zunächst ein Musterfenster, das in Kooperation mit der Firma Schmidt Bedachungen testweise verbaut wurde. Dank dieser schlanken Renovierungslösung, die das Dach wie vorgegeben unangetastet lässt, hat das Staatliche Baumanagement Lüneburger Heide den Auftrag an Roto vergeben. 

Sanierung der Dachflächenfenster – ein Großprojekt in Etappen

Die Sanierung aller Dachflächenfenster ist ein Großprojekt, das seit 2014 umgesetzt und voraussichtlich 2020 abgeschlossen wird. Im Zuge der Sanierung werden die alten Fenster mitsamt ihrer Innenlaibung komplett entfernt und die neuen Fenster in den bestehenden Eindeckrahmen gesetzt. Dieser ist aus dem gleichen Blech gekantet, in dem auch das gesamte Dach ausgeführt ist. Um den Feuchteschutz zu optimieren, werden die zur Aufkantung der ursprünglichen Fenster in die Aluminiumverkleidung gebohrten Löcher verschlossen und Prallbleche auf die Kästen der früheren Fenster gesetzt. Die serienmäßig vorgefertigte Außendichtung des Roto Designo R6 lässt sich mit wenig Aufwand über den vorhandenen Eindeckrahmen klappen und spart dem ausführenden Betrieb dadurch Zeit und Kosten.

 

„Roto hat sich besonders in der Planung und Vorbereitung sehr für das Projekt ins Zeug gelegt und ein durchdachtes Konzept entwickelt, das die Sanierung in dieser Form erst möglich macht“, erklärt Dachdeckermeister Karsten Schmidt, Geschäftsführer der für die Baumaßnahme verantwortlichen Firma Schmidt Bedachungen. „Unser Ansprechpartner Dirk Lamparter war immer für uns da, wenn wir mit Fragen oder Anregungen auf ihn zugekommen sind. Hinzu kam, dass es am Dach des Behördenzentrums keine Standard-Befestigungsmöglichkeiten gab. Roto hat daher gemeinsam mit uns für die Renovierungsfenster spezielle Befestigungshalter entwickelt. Dieser Service, die fachmännische Unterstützung und das technische Know-how von Roto haben uns überzeugt“, resümiert Schmidt.