Hofreite in Gelnhausen

Hofreite in Gelnhausen

                                                                                Vier Tandemeinbauten sorgen für ein ganz spezielles Lichtspiel

Genaue Positionsbestimmung...

Genaue Positionsbestimmung...

... und Aufschnitt der Aufdachdämmung als 1. Schritte

... und Aufschnitt der Aufdachdämmung als 1. Schritte

Das Auflageholz wird montiert

Das Auflageholz wird montiert

Montage des Außen-Anschluss-Sets

Montage des Außen-Anschluss-Sets

Einfaches Handling...

Einfaches Handling...

... durch Trennung von Flügel und Rahmen

... durch Trennung von Flügel und Rahmen

Aktivierung des Fensterflügels

Aktivierung des Fensterflügels

Nach dem Einhängen der Flügel...

Nach dem Einhängen der Flügel...

... folgt die winddichte Verklebung...

... folgt die winddichte Verklebung...

... und die Montage des Eindeckrahmens

... und die Montage des Eindeckrahmens

Auf dem Weg zum Traumhaus

Extra große Lichtbänder mit Roto Wohndachfenstern

Eine denkmalgeschützte Hofreite bauen Oliver Wagener und seine Familie zu ihrem ganz persönlichen Traumhaus um. Die 175 Jahre alte Scheune wird zu den eigenen vier Wänden der Familie, das rund 450 Jahre alte Wohnhaus wird zum Büro und zur Gästewohnung umgebaut. Oliver Wagener ist Diplom-Ingenieur und planender Architekt des Projektes. Der Umbau wird vom Fernsehsender "VOX" begleitet und in der Sendung "Unser Traum vom Haus" ausgestrahlt.

Und Oliver Wagener hat exakte Vorstellungen von seinem Projekt: Schließlich soll sein ganz persönliches Traumhaus entstehen. "Als Architekt erlebe ich es fast täglich, dass Bauherren sich massiv quälen, Inneneinrichtungsgegenstände, Bodenbeläge und Co auszuwählen. Oft bitten sie uns Architekten, ihnen einfach ein Produkt zu empfehlen", erklärt Wagener und fügt an: "Doch Produktauswahl beginnt mit Qualitätsmerkmalen. Und diese bekommt man eben nur, wenn man einen gewissen Standard nachfragt. Letztendlich hat man hierbei aber auch mehr von seinem Geld. Denn Qualität heißt: visueller und haptischer Genuss an Design und Material, Einsparungen durch Langlebigkeit und keine oder geringe Reparaturkosten - Qualität zahlt sich aus."

Lichtspiel

Um die gewünschte Wohnatmosphäre in ihrem neuen Haus zu erzeugen, entschied sich Familie Wagener deshalb für Wohndachfenster von Roto. Insgesamt acht Wohndachfenster, realisiert als vier Tandemeinbauten, sollten ein spezielles Lichtspiel zwischen dem alten Mauerwerk und den großzügigen Lichtquellen erzeugen. Neben der Produktqualität spielten vor allem auch die Maße der Sonderanfertigungen eine gewichtige Rolle in Oliver Wageners Überlegungen: "Ich bin begeistert von der Größe der Fenster, größer geht ja kaum." In enger Absprache zwischen dem Bauherrn und Roto entschloss man sich mit maßangefertigten Roto Designo R8 Wohndachfenstern in der Extragröße 13/16 und Roto Designo R6 RotoTronic 13/9 Tandemeinbauten mit den Blendrahmenabständen 140 mm zu realisieren. So sollte ein vom Kniestock bis zur Firstspitze langes Lichtband entstehen.

Die Montage

Mit Blick auf die Position des mittleren Auflageholzes - oberhalb des Sichtbereiches - galt es zunächst die optimale Einbauposition für den Kombinationsbau zu ermitteln.

Nachdem die Setzlatte für das Roto R8 fixiert werden konnte, begannen die Monteure mit dem Aufschnitt der Aufdachdämmung. Nun folgte die Montage des mittleren Auflageholzes für den Tandemeinbau. Mit dem Außen-Anschluss-Set wurde anschließend die wasserführende Ebene hergestellt - und somit die Ausgangssituation für den Einbau der Wohndachfenster geschaffen. Um eine möglichst komfortable Montage zu garantieren, wurde beim extragroßen Roto R8 13/16 der Flügel vom Rahmen getrennt und mit dem separaten Einbau begonnen. Bevor hierzu der Blendrahmen eingesetzt wurde, galt es, die mitgelieferten Zusatzdämmblöcke auf die Einbausituation zurechtzuschneiden und am Blendrahmen des werkseitig vorgefertigten Wärmedämmblocks zu verkleben. Nach der Fixierung des Blendrahmens, war jetzt noch der Flügel einzuhängen. Danach wurde der Flügel aktiviert und die zusätzlichen Gasdruckdämpfer in die Aufnahme geführt. Um alle Fensterfunktionen, den hohen Bedienkomfort und die Dichtungsebene des hohen Roto Standards zu garantieren, war das Wohndachfenster noch über die Parallele auszurichten, sowie das seitliche Spaltmaß zu überprüfen. Nun wurde der obere Blendrahmen fixiert und der Flügel eingehängt. Durch das 80 mm Auflageholz ergab sich hierbei ein Blendrahmenabstand von 140 mm. Wichtig war jetzt, das obere Wohndachfenster zum unteren in einer Flucht auszurichten und ebenfalls die Parallelität des Fensters und das Spaltmaß zu überprüfen. Nachdem die Fenster in das Auflageholz und die Dachlatten verschraubt wurden, stand die Verklebung der Winddichtigkeit als nächster Montageschritt an - das Klebeband ist im Lieferumfang des Außen-Anschluss-Sets enthalten. Letztlich wurde noch der Eindeckrahmen montiert, die Ziegel eingedeckt und an den Stehfalz beigeschnitten.

Fazit
Durch den Einbau der Fensterkombinationen in die Dachfläche konnte eine ebenso einmalige wie großzügige Raumatmosphäre geschaffen werden. "Man hat heute nicht mehr das Gefühl unter die Dachschräge gequetscht zu sein. Liegt man zum Beispiel in der Badewanne, meint man fast unter freiem Himmel zu entspannen", zeigt sich der Bauherr vom Resultat begeistert. Aber auch die Montagefreundlichkeit der Wohndachfenster hat es ihm angetan: "unkomplizierter und schneller geht es ja kaum", versichert er.