Stadthalle in Rottweil
Photovoltaik-Anlage mit 66 kWp zur Stromerzeugung

Mehrfamilienhaus in Reinbek
Photovoltaik-Anlage mit 17,8 kWp zur Stromerzeugung und Solarthermie zur Trinkwassererwärmung

Mehrfamilienhaus in Rüsselsheim
Photovoltaik-Anlage mit 34,3 kWp zur Stromerzeugung und Solarthermie zur Trinkwassererwärmung

Wohnhaus in Lüdenscheid
Photovoltaik-Anlage mit 10,45 kWp zur Stromerzeugung

Roto Solarsysteme

Nach wie vor attraktiv in jeder Hinsicht

Auch nach den Kürzungen der Einspeisevergütung bleibt die Investition in eine Solaranlage nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch ökonomisch vernünftig. Insgesamt wird die Vergütung, die Anlagenbetreiber für die Erzeugung von Sonnenstrom erhalten, um 15 % sinken. Trotzdem bleibt eine Investition in Solarstrom aufgrund sinkender Modul- und Systempreise weiter anzuraten und lohnt sich auch 2012.

Grundlage für die Berechnung der Einspeisevergütung für Solarstrom ist die installierte Leistung. Je nachdem, wie viele PV-Anlagen zwischen Oktober 2010 und September 2011 gebaut wurden, verändert sich die Degression. Regulär sinkt die Einspeisevergütung jedes Jahr um 9 %; werden mehr als 3,5 Gigawatt PV-Leistung installiert, setzt der Gesetzgeber den Rotstift nochmals an und kürzt die Vergütung pro weiterem Gigawatt um 3 %. Was heißt das nun für Anlagenbetreiber? Wer seine PV-Anlage ab 1. Januar in Betrieb nimmt, erhält für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde Solarstrom einen Betrag zwischen 17,94 und 24,43 Cent – abhängig vom Standort und der Größe der Anlage. Was bedeutet, dass das Feld der solaren Energiegewinnung nach wie vor – und trotz aller Unkenrufe angesichts der heraufziehenden Energiewende mit großer Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft – ein hochattraktives Geschäftsfeld für das Handwerk darstellt.

Dach als ureigenstes Terrain
Roto hat es sich seit Jahren auf die Fahnen geschrieben, diese Tatsache den Partnern im Dachhandwerk näher zu bringen und sie zu motivieren, das Geschäft mit der umweltfreundlichen Energie der Sonne nicht leichtfertig anderen Gewerken zu überlassen. Auf ihrem ureigensten Terrain, dem geneigten Dach, gibt es keine Berufsgruppe, die geeigneter wäre, eine Solaranlage nach allen Regeln der Handwerkskunst zu installieren als die der Dachhandwerker.

Qualität entscheidet über langfristige Rendite
Bei alledem sollte allerdings ein wichtiger Gesichtspunkt nicht außer Acht gelassen werden. Der Bundesverband der Solarwirtschaft und andere Branchenkenner empfehlen dringend bei der Anschaffung nicht lediglich auf einen möglichst günstigen Preis zu achten, sondern das Augenmerk vielmehr intensiv auf die Qualität der Anlagenkomponenten zu richten. Denn erst dann, wenn das System jahrzehntelang einwandfrei funktioniert, rechnet sich die solare Investition auch. Für Markenqualität „german made“* steht beispielsweise das dachintegrierte Solarsystem Roto Sunroof. Die Garantie auf 80 % der Mindestnennleistung auch nach 25 Jahren sorgt hier für die nötige Planungssicherheit.

 

„Ich habe bei meinen Kunden festgestellt, dass die meisten tatsächlich großen Wert auf Qualität legen und nicht irgendwelche Dachziegel, Wohn- dachfenster oder auch Solaranlagen wollen. Was nützt denn eine vermeintlich billige Anlage aus Fernost, wenn Sie nach zehn Jahren kaputt ist?“

Dachdeckermeister und Roto Profipartner Michael Kraus, Geschäftsführer der Firma Kraus deckt Dächer in Hammersbach

Premiumqualität in Profihand
Die erste Voraussetzung dafür, dass ein qualitativ hochwertiges Solarsystem wie das Roto Sunroof auch über Jahrzehnte hinweg seine Leistung bringt, ist die Installation durch einen geschulten und kompetenten Fachbetrieb. Um dies zu gewährleisten, bietet Roto seinen Partnern aus dem Dachhandwerk die Möglichkeit, sich in Bad Mergentheim mit allen Aspekten der solaren Energiegewinnung vertraut zu machen und sich so zum zertifizierten Fachbetrieb ausbilden zu lassen. Wie aber schätzen Profipartner die Qualität der Schulungen und das tatsächliche Potenzial der Solarenergie ein?

Dazu im Profil Interview Dachdeckermeister und Roto Profipartner Michael Kraus, Geschäftsführer der Firma Kraus deckt Dächer in Hammersbach:

 

Herr Kraus, was hat Sie bewogen, sich mit dem Thema Solar auseinanderzusetzen?

Nun, mich hat die technische Seite der solaren Energiegewinnung schon immer fasziniert. Prinzipiell bin ich auch ein Mensch, der für neue Entwicklungen offen ist und sich mit alternativen Geschäftsfeldern auseinandersetzt. Natürlich hat seinerzeit auch die Berichterstattung in den Medien über den stark expandierenden Solarmarkt eine Rolle gespielt und mich dazu motiviert, mich mit den Themen Photovoltaik und Solarthermie intensiver zu beschäftigen. Und: Mich hat geärgert, dass der Bevölkerung beim Thema Solar reflexartig das Elektro- und SHK-Handwerk einfallen, der Dachdecker aber so gut wie nie als potenzieller Ansprechpartner genannt wird. Der Dachdecker hat hier die Entwicklung wirklich lange verschlafen und schaut deswegen heute in die Röhre – obwohl das Dach eigentlich sein Terrain ist.

 

Worauf führen Sie diese Entwicklung zurück?

Ganz ehrlich: Es fehlt weitgehend der Druck. Volle Auftragsbücher und hohe Auslastung der Betriebe führen sicher nicht dazu, dass man sich mit alternativen Geschäftsfeldern und Technologien auseinandersetzt. Deshalb haben sich auch nur relativ wenige Dachhandwerker näher mit dem Thema Solar beschäftigt. Mit der Folge, dass in den Köpfen der Kunden jetzt andere Gewerke festsitzen, wenn es um solare Kompetenz geht. Das Dachhandwerk als eigentlich logischen Ansprechpartner hier wieder in das Bewusstsein des Verbrauchers zu rücken, ist enorm schwierig, zumal auch auf Verbandsseite in Sachen Solar noch sehr viel Luft nach oben ist. Oftmals kämpft man als Dachdecker da sprichwörtlich gegen Windmühlen und gegen die Weigerung, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken.

 

Wie schätzen Sie also die Chancen angesichts der aktuellen Marktsituation für das Dachhandwerk ein?

Nach wie vor sehr gut! Es gibt in Deutschland sehr viele sanierungsbedürftige Dächer mit guter Ausrichtung, bei denen eine Solaranlage eigentlich durch den Dachdecker immer angesprochen werden müsste. Die  kompetente Beratung ist hier das A und O. Ich habe bei meinen Kunden festgestellt, dass die meisten tatsächlich großen Wert auf Qualität legen und nicht irgendwelche Dachziegel, Wohndachfenster oder auch Solaranlagen wollen. Was nützt denn eine vermeintlich billige Anlage aus Fernost, wenn Sie nach zehn Jahren kaputt ist? Da ist die „Geiz ist Geil“-Mentalität der größte Fehler. Die meisten der Solarteure beraten aber eben nicht richtig. Sie verschweigen gerade diese Aspekte und weisen nicht auf die immensen Gefahren einer vermeintlich rentablen Aufdachlösung hin, die zudem noch schlampig und ohne die nötige Sachkenntnis montiert wird. Die Folgen kann ich als Sachverständiger beurteilen. Mindestens einmal in der Woche werde ich mit der Situation konfrontiert: „Herr Kraus, bei mir regnet es rein“, heißt es dann – der Grund: eine unsachgemäß montierte Aufdachanlage mit dilettantischer Dachdurchdringung. Das bedeutet also: Für den Dachdecker, der sein Handwerk versteht und ehrlich und kompetent berät, ist noch großes Potential vorhanden. Und viele Kunden sind bei richtiger Beratung auch von den Vorzügen einer qualitativ hochwertigen Indachlösung, wie Roto Sunroof, zu überzeugen. Eine Investition, die sich aus meiner Sicht eben langfristig wirklich lohnt – und das nach wie vor.

 

 

Welche Solarschulungen haben Sie bei Roto besucht?

Mehrere, zuletzt die Schulung zum Sachverständigen für Solartechnik.

 

Wie haben Sie die Schulungen hier in Bad Mergentheim erlebt?

Ich muss den Mitarbeitern bei Roto zunächst ein großes Lob aussprechen. Alle Trainer und Mitarbeiter, mit denen wir zu tun hatten, waren top qualifiziert und fachlich hervorragend ausgebildet. Die Stoffmenge war sehr komplex und umfangreich, so dass man wirklich gefordert wurde. Aber: Alle Teilnehmer haben wirklich sehr viel gelernt, sodass ich die Teilnahme nur empfehlen kann.

 

Welche Erfahrungen haben Sie in der Praxis gemacht, lohnt sich das Engagement durch Weiterbildung im Bereich Solar?

Zunächst muss ich sagen, dass sich ein Mehr an Wissen immer lohnt. Deshalb ist eine Erweiterung des Horizonts durch Weiterbildung auch ein echter Wettbewerbsvorteil. Wenn mein Kunde merkt, dass ich von einer Sache überzeugt bin, auch mit dem Herzen bei der Sache bin und fachlich wirklich Bescheid weiß, dann kann ich ihn auch überzeugen. Um wieder auf das Beispiel Sunroof zurückzukommen: Trotz der Tatsache, dass die Argumentation durch den Mehrpreis nicht einfach ist, lassen sich viele Menschen von den zahlreichen Vorteilen der Dachintegration überzeugen. Aber nur dann, wenn ich entsprechend geschult bin und ebenso ehrlich, wie fachlich überzeugend beraten kann. Abschließend kann ich also sagen: Eine fachlich fundierte Schulung im Bereich Solar lohnt sich auf jeden Fall. Und ganz grundsätzlich kann ich all meinen Kollegen nur ans Herz legen, sich mit der solaren Energiegewinnung als Zukunftstechnologie auseinanderzusetzen. Ich bin mir sicher, sie werden es nicht bereuen.

 

Arbeiten Sie mit anderen Gewerken zusammen?

Definitiv ja. Daran führt auch kein Weg vorbei – schon wegen der Handwerksordnung. Bei der Photovoltaik ist für den Dachdecker eben ab dem Wechselrichter Schluss. Von da ab ist die Fachkompetenz des Elektrikers gefragt. Gleiches gilt im Übrigen für den Thermiebereich: Auch hier kann ich die Zusammenarbeit mit dem SHK-Fachmann nur empfehlen. Ich sage immer: „Schuster bleib bei deinem Leisten“. Aus diesem Grund sollte eben auch ein Elektriker die Arbeiten auf dem Dach demjenigen überlassen, der es gelernt hat.

 

Welche Empfehlungen können Sie Ihren Kollegen aus dem Dachhandwerk mit auf den Weg geben, um sich das Geschäftsfeld der Solartechnologie zu erschließen?

Zunächst sich intensiv mit der Theorie auseinanderzusetzen und sich dann die Technik genau anzuschauen, die auf dem Markt verfügbar ist. Auch die Qualität der Hersteller ins Blickfeld zu rücken ist enorm wichtig. Hier auf den schnellen Euro zu schielen, ist aus den schon angesprochenen Gründen mit Sicherheit der falsche Weg. Und dann, die Mitarbeiter gründlich schulen, denn mit der Qualität ihrer Arbeit steht und fällt der Erfolg. Ganz wichtig: Eine Schulung bei Roto in Bad Mergentheim, die ich all meinen Kollegen wirklich nur wärmstens empfehlen kann.

 

Herr Kraus, wir danken Ihnen für das Gespräch!

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