Wohnpark am Tegeler Hafen:

Wohnpark am Tegeler Hafen:

Der Rundhof im Zentrum der Anlage vermittelt ein naturnahes Erscheinungsbild

Blick auf das Dach eines der geschwungen verlaufenden Reihenhausgebäude. Die Fenster im Bereich der Dachkehle sind noch nicht ausgetauscht

Fixierung eines Designo Maß-Wohndachfensters

Die Unterspannbahn wird für den regendichten Anschluss an das Fenster zugeschnitten

Die luftdichte Verklebung am Fensterrand erfordert Sorgfalt

Eine Anschluss-Schürze aus walzblankem Titanzinkblech ist verlegt

Die walzblanken Anschlussbleche gleichen sich nach Verwitterung der alten Zinkeindeckung an

Eingebaute Austauschfenster als 3er Kombination

Sanierung Wohnpark

am Tegeler Hafen, Berlin

Zügiger Wohndachfensteraustausch dank maßgenauer Fertigung

Der Wohnpark am Tegeler Hafen gehört mit seiner im Stil der Postmoderne gestalteten Anlage aus sogenannten Stadtvillen und geschwungen verlaufenden Reihenhäusern zu den vielen Sehenswürdigkeiten von Berlin. Durch gezielte Modernisierungsmaßnahmen wird das Mitte der 1980er Jahre errichtete Gebäudeensemble heutigen Anforderungen an baulichen Wärmeschutz und Wohnkomfort angepasst.

Marode Fenster durch Ausführungsfehler

Während die Zinkblechdeckung der Dächer der Witterung gut standhielt, wiesen sowohl die Wohndachfenster wie auch die an die Fenster angrenzende Wärmedämmung der Reihenhausdächer schon erhebliche Durchfeuchtungsschäden durch Kondenswasser auf. „Grund war der nicht fachgerecht ausgeführte luftdichte Anschluss der Wärmedämmung an die eingebauten Wohndachfenster. Dies führte durch entstehende Kältebrücken zu Tauwasserbildung“, erklärt der zuständige Bauleiter Fabian Paetzold vom mit der Sanierungsplanung beauftragten Architekturbüro Stuke Architekten. „Die raumseitige Dichtigkeit zwischen Fensterflügel und Rahmen war ebenfalls mangelhaft, so dass es auch zu hoher Kondenswasserbildung im Fensterfalz kam“. Als Folge davon waren die Holzfenster teilweise im Falzbereich schon verfault. Durch verzogene Rahmen erwies sich zudem der Großteil der Fenster nicht mehr als funktionsfähig.


Objektbezogen hergestellte Austauschfenster

Der neue Eigentümer des Wohnparks, die Grundstücksgesellschaft Tegeler Hafen Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, strebte eine Umwandlung der Miet- in Eigentumswohnungen an. Dafür musste die Wohnanlage außer dem nach der Energieeinsparverordnung für Gebäudemodernisierung vorgeschriebenen Wärmeschutz auch den heutigen Wohnkomfortansprüchen angepasst werden. Der erforderliche bauliche Wärmeschutz war ohne ausreichende Wärmedämmung der Wohndachfenster nicht wirtschaftlich umsetzbar. Neben diversen anderen Sanierungsmaßnahmen spielte deshalb bei der behutsamen Modernisierung der Wohnanlage die Erneuerung der insgesamt 242 Wohndachfenster eine zentrale Rolle.

Zügige und sorgfältige Montage

Innerhalb von nur wenigen Wochen wurden von der beauftragten Dachdeckerei Mann GmbH aus Berlin, einem Roto Profipartner Betrieb, in einem ersten Bauabschnitt 134 Wohndachfenster ausgetauscht. Dabei kamen vorrangig Klapp-Schwingfenster der Baureihe Designo R8 mit Kunststoffrahmen zum Einsatz. „Ich war zu Beginn der Austauscharbeiten angesichts der teilweise von Fenster zu Fenster vorhandenen Maß-Abweichungen etwas skeptisch“, gibt Montageleiter Uwe Jäger zu.

„Die Montage verlief dann aber dank der exakt nach Aufmaß gefertigten Fenster im Roto Werk, termingetreuer Anlieferung und unterstützender Tipps auf der Baustelle durch den Roto Vertriebsbeauftragten Henrik Laubmann absolut unproblematisch.“  Nach dem Einbau wurden alle Fensteranschlussausbildungen fachgerecht in die Titanzinkfalz Bestandseindeckung eingearbeitet. Ein Hauptaugenmerk lag neben der exakten Ausrichtung der neuen Fenster auf ihrem feuchtesicheren Anschluss an die angrenzende Dachdeckung. Dabei achteten die Verarbeiter unter anderem auf den dampfdichten Anschluss der Fenster an die verlegte Dampfsperre. Die Randbereiche wurden sorgfältig mit Klebe-Isolierband abgedichtet. Nach dem Einbau eines Fensterflügels erfolgte zudem sofort eine gründliche Kontrolle der Fensterfunktionen und der Dichtigkeit des Flügels mit dem Rahmen.

Innenliegender Sonnenschutz aus lichtdurchlässigem Stoff

Die gewählte blueLine Verglasung der Designo-Fenster verfügt über einen ausreichend wärmedämmenden Wärmedurchgangskoeffizient (Ug) von 1,0 W/m²K. Ein im Rahmen integrierter Wärmedämmblock sorgt dafür, dass auch die Rahmenkonstruktion zum guten Gesamtwärmeschutz des Fensters (UW=1,2 W/m²K) beiträgt. Als Sonnenschutz sieht die Sanierungsplanung für alle ausgetauschten Wohndachfenster auf der Innenseite das Roto Rollo Exclusiv vor. Sein lichtdurchlässiger Stoff schützt bei Bedarf sicher vor grellem Sonnenlicht, ohne dabei den Raum unbehaglich zu verdunkeln.


Hohe Zufriedenheit beim Bauherrn

Bauleiter Paetzold war ebenso wie der Bauherr mit der schnellen Durchführung und der Qualität der im ersten Bauabschnitt eingebauten Wohndachfenster mehr als zufrieden. Eine Qualität, die bezüglich der Luftdichtheit auch angesichts der Probleme mit den Original-Fenstern im Vorfeld des Fensteraustausches mittels Blower-Door-Test überprüft wurde. Die durchgeführten Messungen vor und nach dem Einbau eines Test-Fensters zeigten auch die Schwachstellen der alten Fenster auf. Sie dokumentierten aber vor allem zur Beruhigung des Bauherrn die hohe Luftdichtheit der neuen Designo Wohndachfenster.

Fazit

Einmal mehr haben sich die Roto Renovierungsfenster als maßgeschneiderte Lösung für die aktuellen Herausforderungen des Marktes erwiesen und Planer, Verarbeiter und nicht zuletzt den Bauherren überzeugt. Es zeigt sich, dass auch bei anspruchsvollen Projekten, wie der umfassenden Sanierung der Wohnanlage am Tegeler Hafen, die Roto Maß-Renovierungsfenster durch Produktqualität, Energieeffizienz und schnellen und unkomplizierten Einbau allen Erfordernissen zeitgemäßer Renovierung und Sanierung entsprechen.