Verdrehte Welt

Roto Dachfenster in „Haus auf dem Kopf“ eingebaut

Es ist ein Mix aus Kunstobjekt, Museum und Freizeitpark, der unweit des Wertheim Village entsteht. Ein Einfamilienhaus um 180-Grad auf den Kopf gedreht. Mit dem Ziel: „Den Menschen neue Blickwinkel zu eröffnen und sie vor allem zum Lachen zu bringen“, betont Andreas Haken, Inhaber der Firma „TOP! Erlebniswelten“ und somit verantwortlich für das Projekt „Das Toppels Haus ‒ Alles steht Kopf!“ Seit Juli wird in Wertheim gebaggert, gesägt und gehämmert. Im Dezember 2015 kam es hier zu einer Weltpremiere: die ersten auf dem Kopf eingebauten Dachfenster ‒ und die sind von Roto!

Stimmiges Gesamtkonzept
Ende Februar 2016 soll das neue Freizeitvergnügen eröffnen. Wenn alles fertig ist, wartet ein nicht alltägliches Erlebnis auf die Besucher. Denn nicht nur das Haus steht auf dem Dach, im Inneren geht die Illusion der optischen Phänomene weiter. Kinderzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad, Wohnzimmer sind alle komplett eingerichtet ‒ nur eben auf dem Kopf. Man geht scheinbar an der Decke. Das bringt das Wahrnehmungssystem ganz schön ins Schleudern. Ganz ohne jegliche Akrobatik entstehen so dank der Fledermaus-Perspektive Erinnerungsfotos mit Lach-Garantie. Und auch im Außenbereich ist alles verkehrt herum. Neben einem fantasievoll gestalteten Märchen-Garten, entsteht gerade ein „Café über Kopf“, hier wird man Kaffee und Kuchen an der Deckenlampe sitzend genießen können.

Hohe Ansprüche
Was das umgedrehte Haus so einzigartige mache, „sei die Liebe zum Detail“, betonte Andreas Haken. Ein umgedrehtes Carport mitsamt schwebendem Auto, oder eben Dachfenster falsch herum eingebaut ‒ das gebe es auf der Welt kein zweites Mal. Aber die Details seien es auch, die einen immensen Aufwand mit sich brächten, meint er. Denn den Gesetzen der Physik folgend, ist zum Beispiel der Einbau eines Dachfensters auf dem Kopf mit besonderen Tücken verbunden. Das Fenster liegt nicht auf dem Dach auf und würde beim Einbau einfach zu Boden fallen, wenn es nicht mehrere helfende Hände an die Dachlatten pressen würden. So geschehen, als das Roto Messebauteam die Dachfenster einbaute. Für einen sicheren Halt wurden deshalb zusätzliche Winkel angebracht und das Fenster mit extra langen Schrauben im Dach befestigt. Logisch, dass man sich bei dieser erschwerten Einbausituation für das RotoQ entschieden hat. Schließlich besticht das neue Dachfenster gerade mit seiner überaus einfachen und sicheren Montage ‒ wurde es doch extra auf diese Maßgaben hin entwickelt. Aber auch bei der Produktion der Eindeckrahmen für die Dachfenster bewies Roto einen hohen Grad an Flexibilität: Handelte es sich doch hierbei um Sonderanfertigungen, die speziell für dieses nicht alltägliche Bauvorhaben hergestellt wurden.

Perfekter Partner
„Das Projekt und Roto passen perfekt zusammen“, erklärt Andreas Haken. Bevor er sich für die Dachfenster von Roto entschied, machte er sich bei einer Werksführung in Bad Mergentheim ein genaues Bild seines Kooperationspartners. „Die Kompetenz individuelle Lösungen bieten zu können, war bei unserem Projekt ganz besonders gefragt. Schließlich wurde noch nie ein Dachfenster auf dem Kopf eingebaut. Mich hat deshalb überzeugt, dass Roto als einziger Hersteller Dachfenster auf Maß produzieren kann“, zeigt er sich beeindruckt. Zudem sprachen die Tatsache mit Roto ein Unternehmen aus der Region „mit im Boot zu haben“ und die „ansprechende Optik des RotoQ“ für die Zusammenarbeit. Um die Illusion perfekt zu machen, werden im Innenraum noch Innenfutter für die Dachfenster und Monitore, auf denen der Himmel zu sehen ist, montiert. Das „Haus auf dem Kopf“, eine wirklich sehenswerte Attraktion im Taubertal.

Wer wissen möchte, wie es mit dem „Haus auf dem Kopf“ weiter geht, der kann die Bauarbeiten auf folgender Webseite verfolgen: www.toppelshaus.de