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Der Trend geht in Richtung Dach

Die Wohnungspolitik in Deutschland steht vor einer gewaltigen Aufgabe: 350.000 bis 400.000 neue Wohnungen werden dringend benötigt – pro Jahr. Zugleich ist es das erklärte Ziel der Bundesregierung, in Zukunft weniger Flächen für Neubauten zu erschließen. Dachaufstockung und Dachausbau schaffen eine Möglichkeit, dieser enormen Nachfrage gerecht zu werden, ohne dafür neue Flächen in Anspruch zu nehmen. Davon profitieren nicht nur die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, sondern auch das Dachhandwerk. Für diese Branchen eröffnen sich große Chancen, die es durch konsequente Kooperation, intensiven Austausch sowie die verstärkte Zusammenarbeit mit den Kommunen optimal zu nutzen gilt.

Um die als Kostentreiber wirkenden rechtlichen Hemmnisse von Dachaufstockung und Dachausbau zu verringern, ist politische Unterstützung gefragt. Die gute Nachricht: Vielfach wird sie bereits gewährt. So ist beispielsweise Ende März 2017 eine von Bundesbauministerin Barbara Hendricks angestoßene Novelle des Bauplanungsrechts in Kraft getreten. Diese gibt Städten und Gemeinden mehr Flexibilität bei der Planung von Innenstadtquartieren mit gemischter Nutzung. Herzstück der Reform ist die neue Gebietskategorie "Urbanes Gebiet", die verdichtetes Bauen und Dachaufstockungen erleichtert und eine hohe Durchmischung von Wohnen, Arbeit und Freizeit ermöglicht.

Potenziale und Rahmenbedingungen von Dachaufstockungen und Dachausbauten
Mit seiner Wohnungsbau-Offensive unterstützt der Bund den Neubau in Deutschland. Der Fokus liegt hierbei auf dem bezahlbaren Wohnungsbau, doch besteht auch eine hohe Nachfrage im mittleren Preissegment. In diesem Bereich bieten Dachausbauten und Dachaufstockungen sehr gute Möglichkeiten. Das ist das Ergebnis der Studie „Potenziale und Rahmenbedingungen von Dachaufstockungen und Dachausbauten“, die im Auftrag des Bundesbauministeriums vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) herausgegeben wurde.
Besonders geeignet für Ausbau und Aufstockung sind demnach insbesondere die Wohnungsbestände der 1950er- bis 1970er-Jahre. Da sie ohnehin einen großen Sanierungsbedarf aufweisen, macht es Sinn, im Zuge der anstehenden Modernisierungen entsprechende Möglichkeiten von Ausbau und Aufstockung zu prüfen. Knapp 40 Prozent des Wohngebäudebestands in der Bundesrepublik entfallen auf diese Gebäudegeneration.
"Wir heben bisher nur einen Bruchteil der Potenziale, die Dachaufstockungen und Dachausbauten bieten", erläutert BBSR-Direktor Harald Herrmann. "Auf Baumaßnahmen im Bestand entfallen derzeit maximal zehn Prozent an allen fertiggestellten Wohnungen in Deutschland." Er gibt jedoch zu bedenken: "Eigentümer wägen sehr genau ab, ob sich ihre Investitionen rechnen. Zudem wirken rechtliche Anforderungen der Länder und Kommunen, wie etwa die Stellplatzpflicht oder die Pflicht, einen Aufzug einzubauen, als Kostentreiber."
Um die Baukosten zu reduzieren, empfehlen die Autoren der Studie, dass die Kommunen ihre planerischen Ermessensspielräume nutzen und kostentreibende Auflagen in angemessener Weise vermindern sollten. Dies entspricht auch den Forderungen des Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen. Da bei Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden mit Belastungen für Bewohner und Nachbarn zu rechnen sei, gelte es zudem, stärker für die Akzeptanz der Baumaßnahmen zu werben.

Kooperation für Dachaufstockung und Dachausbau
Fakt ist, dass in ganz Deutschland aufgrund des hohen Planungsaufwands und der unabsehbaren Genehmigungsdauer aktuell nur ein Bruchteil der Potenziale von Dachaufstockungen und Dachausbauten genutzt wird. Positiv ist jedoch, dass die als Kostentreiber wirkenden rechtlichen Hemmnisse von der Politik schrittweise verringert werden. In Zukunft sind also günstige Bedingungen für die Kooperation von Kommunen, Wohnungswirtschaft und Dachhandwerk in Sachen Dachaufstockung und Dachausbau zu erwarten.  Nun gilt es, die vorhandenen Potenziale auszuschöpfen und die Themen Dachaufstockung und Dachaufbau durch den intensiven Austausch zwischen Dachhandwerk und Wohnungswirtschaft sowie durch die verstärkte Zusammenarbeit mit den Kommunen voranzutreiben.

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