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Ein Technikdenkmal erwacht zu neuem Leben

Über 40 Jahre lang war die historische Ölmühle in Sindelfingen außer Betrieb. Im Herbst 2016 ist das Technikdenkmal zu neuem Leben erwacht – als Teil eines Neubauprojekts mit 15 Stadtwohnungen in zwei Gebäuden. Die denkmalgeschützte Ölmühle blieb dabei nicht nur vollständig erhalten, sondern wurde in die Neubauten integriert und wieder in Betrieb genommen. Bauherr des ambitionierten Projekts war die Baugenossenschaft Sindelfingen. Besonderes Augenmerk legte man dabei auf Wärme- und Schallschutz sowie auf die Energieeffizienz.

In den 1960er- und 1970er-Jahren wurden viele Ölmühlen geschlossen und abgerissen. Der Grund waren billige Speiseöle, die damals massenweise auf den Markt kamen. Umso bemerkenswerter ist es, dass die Sindelfinger Ölmühle bis heute in betriebsbereitem Zustand erhalten geblieben ist. Unter Denkmalpflegern gilt sie als eine wichtige Quelle der Handwerks- und Technikgeschichte, anhand derer die Arbeits- und Produktionsbedingungen des frühen 20. Jahrhunderts erforscht werden können.

Die Baugenossenschaft Sindelfingen hatte das Grundstück an der Böblinger Straße mitsamt der Ölmühle erworben. Drei Gebäude wurden abgerissen, doch die denkmalgeschützte Mühle blieb bestehen und wurde in die Neubauten integriert. Die zwei modernen Häuser verfügen über je einen Aufzug sowie eine gemeinsame Tiefgarage. Hier sind neben den Wohnungen auch ein Café und Büroräume für eine Sozialstation untergebracht.

Herausforderungen Wärmeschutz, Schallschutz und Fensterformate
„Das Neubauprojekt ‚Ölmühle‘ ist ein KfW Effizienzhaus 70. Wir mussten daher im Hinblick auf den Wärmeschutz hohen Auflagen entsprechen“, sagt Zelal Boruzanli, Architektin im Büro für Architektur- und Stadtplanung Solarplan Sindelfingen. „Aufgrund der zentralen Lage gelten verschärfte Schallschutzauflagen. Glücklicherweise konnten wir bei Roto auf ein breites Sortiment an Glasscheiben zurückgreifen, das unseren Ansprüchen genügt. Eine weitere Herausforderung waren die zwei Dachgeschosse des Gebäudes. Für die Dachschräge im ersten Dachgeschoss waren zur gestalterischen Umsetzung Fassadenanschlussfenster erforderlich“, so Zelal Boruzanli. Jasmin Haas, die ebenfalls als Architektin bei Solarplan arbeitet und an dem Projekt beteiligt war, erklärt: „Wichtig bei unserer Entscheidung für einen Hersteller war die Tatsache, dass Roto Dachflächenfenster und Fassadenanschlussfenster als ein fest verbundenes System anbietet. Das Designo Wohn-Fassadenanschlussfenster ist nicht nur architektonisch reizvoll, sondern bringt auch durch die große Glasfläche mehr Licht unters Dach. Roto hat außerdem eine breite Auswahl an Fenstergrößen im Angebot, weit mehr als die üblichen Standardgrößen. Das bot uns die Möglichkeit, genau das Format und das Glas zu wählen, das zu unserem Neubau am besten passt. Auch die geforderte TRAV-Verglasung konnte Roto umsetzen“, verdeutlicht die Architektin.

„In unserem Architekturbüro kannten wir Roto bereits von früheren Projekten, während derer wir sehr gute Erfahrungen gemacht hatten. Daher konnten wir von einem reibungslosen Bauablauf ausgehen“, resümiert Jasmin Haas. Und auch der für die Montage der Fenster verantwortliche Dachhandwerker schätzt die Zusammenarbeit mit Roto: Für ihn war wichtig, dass Roto Fenster grundsätzlich vormontiert geliefert werden und somit sicher, einfach und schnell eingebaut werden können. Außerdem steht der Außendienst bei der Montage jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung. Das garantiert allen Beteiligten Planungssicherheit, Zeitersparnis auf der Baustelle und damit Kosteneffizienz und zufriedene Kunden.

Optimale Energieeffizienz und intelligentes Zubehör
Im Neubau an der Böblinger Straße wurden insgesamt 55 Roto Designo R8 und R6 sowie 15 Fassadenanschlussfenster verbaut. Die serienmäßig integrierten Wärmedämmblöcke der Dachfenster sorgen für Energieeffizienz bis hin zur Passivhaustauglichkeit. Außerdem ist jederzeit Beschattungs- und Sichtschutzausstattung problemlos nachrüstbar. „Für das Bauprojekt ‚Ölmühle‘ haben wir anthrazitfarbene Laufleisten ausgewählt, die jederzeit aufgesteckt werden können“, sagt Architektin Jasmin Haas.

„Ein Großteil der Wohndachfenster in dem Sindelfinger Neubau ist mit einem elektrischen 230-Volt-Außenrolladen versehen, der keine zusätzliche Steuerung beziehungsweise kein zusätzliches Netzteil benötigt“, ergänzt Roto Key Account Manager Stefan Schaich. Gerade im Sommer sorgen sie für den wirksamsten Hitzeschutz. Und das bei uneingeschränkter Nutzbarkeit der Fenster. „Auch bei herunter gefahrenem Panzer macht der Außenrolladen jede Bewegung mit. Das Fenster kann also vollständig geöffnet werden, der Rollladen sorgt trotzdem für zuverlässigen Schutz“ so Stefan Schaich. Außerdem sind die Fassadenanschlussfenster mit einem Drehkippbeschlag ausgerüstet. „So können sowohl die Dachfenster als auch die Fassadenanschlussfenster unabhängig voneinander geklappt und geschwungen beziehungsweise gedreht und gekippt werden.“

Clever gewählte Verglasungen
Auch die Fenster selbst tragen zum sommerlichen Wärmeschutz ebenso bei wie zur geforderten Energieeffizienz. Sie sind mit den Thermo-Verglasungen 5T und 8T ausgestattet und haben bereits bei Zweifachverglasung einen Uw-Wert von 1,1 W/m²K. „Dies ist ein echter Vorteil, der sich nicht nur im geringeren Gewicht, sondern auch im günstigeren Preis des Fensters widerspiegelt. Denn wenn man für das R6 und das R8 die Thermoverglasung wählt, ist keine Dreifachverglasung mehr notwendig, um einen Uw-Wert von 1,1 W/m²K zu erreichen. In der Kombination mit der Thermoverglasung reicht hier schon eine Zweifachverglasung aus“, erklärt Stefan Schaich. „Die Thermo-Verglasung 8T bietet außerdem sogar Schallschutzklasse 3. Diese Fenster wurden auf der Straßenseite des Gebäudes eingebaut.“

Beratungsleistung und Montagefreundlichkeit
Christian Zeisler, Geschäftsführer der Baugenossenschaft Sindelfingen, ist mit den Fenstern von Roto sehr zufrieden: „Die Funktionalität der Dachflächenfenster hat mich begeistert: Die Fenster erwecken den Eindruck, als könne man mit ihnen das gesamte Dach öffnen. Man hat dann innerhalb der Wohnung das Gefühl, sich im Freien auf einer Dachterrasse zu befinden“, so Christian Zeisler. „Das Bauprojekt ‚Ölmühle‘ war und ist für uns in Sindelfingen etwas Einmaliges, da ein historisches Technikdenkmal in den Neubau integriert wurde. Die Umsetzung der Pläne war mit großen bautechnischen Herausforderungen verbunden. Diese konnten nur durch die Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Unternehmen wie Roto, Solarplan und Luginsland Holzbau bewältigt werden. Eine reibungslos funktionierende Kommunikation und die Abstimmung der beteiligen Firmen untereinander war ausschlaggebend für das Gelingen des Bauvorhabens. Nicht zuletzt dank der Service- und Beratungsleistung von Roto hat alles gut funktioniert“, resümiert Christian Zeisler.

Nützliche Informationen rund um das Thema Energieeffizienz und was Roto für sie tun kann, finden Sie hier.