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Zukunftstrend serieller Wohnungsbau

In Deutschland sind vor allem Ballungszentren und Hochschulstandorte von einer sich ständig verschärfenden Wohnungsknappheit betroffen. Bundesweit werden laut Aussage von Bundesbauministerin Barbara Hendricks jährlich mindestens 350.000 neue Wohneinheiten benötigt. Durch serielles Bauen soll nun der Bau preisgünstiger Wohnungen in hoher Qualität beschleunigt werden. Unter seriellem Wohnungsbau versteht man dabei einerseits die Errichtung einer großen Anzahl standardisierter Wohnungen, unabhängig von deren Bauweise. Andererseits ist damit eine Bauweise gemeint, bei der Wohnungen aus seriell produzierten Gebäudeteilen zusammengesetzt werden.

Gerade wenn, wie beim Wohnungsbau, Gebäude mit vielen identischen Nutzungseinheiten entstehen, ist serielles Bauen sinnvoll. Durch die standardisierte Planung von Wohnanlagen und die industrielle Herstellung von Gebäudemodulen lassen sich Prozesse effizienter gestalten und Bauzeiten reduzieren. Mit dem Einsatz von architektonischen Prototypen und Moduleinheiten kommen Staffeleffekte zum Tragen. Das heißt: Je höher die Stückzahl, desto günstiger der Preis. Darüber hinaus können die Kosten beim seriellen Bauen sicherer kalkuliert werden als bei anderen Bauweisen. Für Unternehmen der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bedeutet dieser neue Trend die Chance auf große Auftragsvolumen, die zu besonders wirtschaftlichen Konditionen realisiert werden können.

Initialzündung für mehr serielles Bauen
Das Bundesbauministerium, der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW, die Bundesarchitektenkammer und die Bauindustrie – allesamt Partner im Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen – verfolgen ein gemeinsames Ziel: Das Angebot an preisgünstigem Wohnraum zu vergrößern. Aufgrund der gemeinsamen Überzeugung, dass serielles Bauen dazu beitragen kann, akute Wohnraumlücken zu schließen, brachten sie Ende Juni 2017 entsprechende Maßnahmen ins Rollen. In Form eines EU-weit ausgeschriebenen Ideenwettbewerbs, an dem sich Entwickler wie Bauunternehmen und Architekten beteiligen können, gaben sie den Startschuss für mehr serielles Bauen. Den Siegern des Wettbewerbs steht ein rechtssicher gestalteter Rahmenvertrag zur schnellen Verwirklichung der von ihnen konzipierten Gebäude in Aussicht. Der Vertrag soll aufwendige Vergabeverfahren vereinfachen und die Realisation bezahlbarer Wohnungen beschleunigen.

„Wir müssen es schaffen, dass für die Mitte der Bevölkerung neu gebaute Mietwohnungen auch ohne Förderung wieder bezahlbar werden“, erläutert Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. „Erstmals schließen sich deshalb maßgebliche Akteure des Wohnungsbaus zusammen, um in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit innovative Lösungen für den Mietwohnungsneubau zu entwickeln. Die innovativen Baukonzepte sollen vier Dinge vereinen: Zeitersparnis beim Bau, reduzierte Baukosten, eine hohe architektonische und städtebauliche Qualität sowie die Berücksichtigung baukultureller Belange“, so Axel Gedaschko.

Kooperation von Bauwirtschaft, Planern und Wohnungsunternehmen wichtig
Im Rahmen einer Umfrage hat der GdW das Interesse seiner Mitgliedsunternehmen am seriellen Bauen ermittelt – mit positivem Ergebnis: Über 70 Prozent der Befragten sind interessiert. Rund 50 Prozent planen, industriell vorgefertigte Elemente beim Bau einzusetzen. „Serielles Bauen muss zu tragbaren Kosten, aber auch in hoher Qualität erfolgen, damit der neu geschaffene Wohnraum als Bereicherung der Stadtquartiere erlebt wird. Deshalb ist die frühzeitige Kooperation von Bauwirtschaft, Planern und Wohnungsunternehmen wichtig“, erklärt der GdW-Präsident.

Roto ist diesem Appell gefolgt und hat sich von den Anforderungen seiner Kunden auf dem Gebiet des seriellen Bauens ein umfassendes Bild gemacht. Offenkundig ist, wie stark Wohnungsbauunternehmen und Hersteller von Moduleinheiten auf die hochwertige Verarbeitung, die Funktionalität und die Langlebigkeit der von ihnen verwendeten Bauelemente angewiesen sind. Dass sie sich bei Roto auf deutsche Ingenieurskunst verlassen können, die wie keine andere für Qualität und Präzision steht, bedeutet hierbei einen Gewinn an Planungs- und Kostensicherheit.

Standardisierung und Vielfalt
Was beim aktuell diskutierten Ansatz für das serielle Bauen jedoch nicht wiederholt werden soll, sind die Bausünden der 1970er-Jahre mit ihren Plattenbauten und monotonen Siedlungen. Der heutige Anspruch besteht darin, in hoher Qualität seriell zu bauen und den entstehenden Wohngebäuden trotz standardisierter Module ein individuelles und ansprechendes Erscheinungsbild zu verleihen. Daher gilt es, funktionale Prototypen zu entwickeln, die deutschlandweit in Serie realisiert werden können. In der Kombination mit hochwertigen Baustoffen sollen sie langwierige Genehmigungsprozesse und hohe Baukosten vermeiden und eine ebenso lohnende wie nachhaltige Alternative zur Massivbauweise bieten.

Bundesbauministerin Barbara Hendricks erläutert: „Serielles Bauen kann einen Beitrag zum bezahlbaren Wohnen leisten und sollte daher forciert werden. Industrielle Bauweisen kommen bislang noch zu wenig zum Zuge, weil häufig die Voraussetzungen einer wirtschaftlichen Auftragsgröße nicht erfüllt sind.“ Ziel sei, dass das standardisierte Bauen den Rohbau und auch Ausbaukomponenten schnell und preiswert mache, ohne dass dabei die Baukultur verloren gehe. „Wir wollen nicht an Qualität verlieren und unsere Städte sollen deswegen auch nicht uniform aussehen. Ich will weder Abstriche bei der Baukultur machen, noch bei den energetischen Voraussetzungen“, betont die Bundesbauministerin.

Die hohe Relevanz des gestalterischen Aspekts und der städtebaulichen Qualität betont auch Barbara Ettinger-Brinckmann, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer: „Nur gut gestaltete Wohnungen und Häuser erfreuen sich über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte großer Beliebtheit und Anziehungskraft. Es wird keine neuen Plattenbausiedlungen geben. Die Architekten und Stadtplaner sehen einen langfristigen Erfolg des seriellen Wohnungsbaus zwingend mit integrierten Stadtentwicklungskonzepten verknüpft.“

Roto: Idealer Partner mit Lösungen für alle Fälle
Wenn es um die industrielle Fertigung serieller Baumodule für das Dachgeschoss oder um die tageslichtfreundliche Ausstattung einer hohen Anzahl standardisierter Dachgeschosswohnungen geht, bieten sich Dachfenster von Roto an. Diese werden grundsätzlich vormontiert angeliefert, ihr Einbau funktioniert einfach, sicher und schnell. Das sorgt für Zeitersparnis und Kosteneffizienz auf der Baustelle und in der Fertigungshalle. Auch dank ihrer ausgezeichneten Energieeffizienz bis hin zur Passivhaustauglichkeit passen Roto Fenster perfekt ins Konzept des seriellen Bauens: Sie tragen zu einer leistungsfähigen Energiebilanz und niedrigen Energiekosten bei, von denen Eigentümer und Mieter langfristig profitieren.

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